Knowledge Management

Knowledge Management ist eine strategische Aufgabenstellung für alle Unternehmen und insbesondere für die Unternehmensführung, um die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und zu verbessern. Knowledge Management, auch als Wissensmanagement bezeichnet, wird somit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor in allen Branchen. Es wird sich über kurz oder lang kein Unternehmen mehr leisten können, die Ressource Wissen zu vernachlässigen.

 

Die inhaltlichen Dimensionen eines innovativen und ganzheitlichen Knowledge Managements sind:

 

Die Fähigkeit Wissen zu identifizieren, zu erwerben und umzusetzen wird in der Zukunft zu einer Kernkompetenz von Unternehmen gehören müssen. Zugleich wird Knowledge Management zu einem kritischen Erfolgsfaktor. Die Informationstechnologie wird hierbei mehr als unerlässliches Instrument zur Unterstützung gesehen. Einerseits als Quelle zur Identifizierung von Wissensbedarfen, andererseits als technologische Plattform für Wissensvermittlung und für Zertifizierungsprozesse. Wissen wird aber eben nicht von Technologien und Systemen erzeugt, sondern allein durch den Menschen generiert. Aufgrund der Komplexität des Knowledge Managements ist der Mensch wichtiger denn je. Unternehmen, die in der Lage sind, Fertigkeiten und Lösungskreativität aus bestehendem und erworbenen Wissen freizusetzen, sind nicht nur effektiver und produktiver, sondern auch schneller und flexibler in der Umsetzung neuer Anforderungen.

 

Mittlerweile gibt es zwar zahlreiche technologische und organisatorische Plattformen um vorher definiertes Wissen zu vermitteln. Jedoch existiert aktuell noch kein ganzheitliches Modell des Knowledge Managements, welches auf alle Branchen, Märkte und Unternehmensgrößen anzuwenden ist.

eLearning

Noch vor einiger Zeit galt eLearning als die Bildungsform des 21. Jahrhunderts. Nach heutigen Erkenntnissen wird das eLearning die traditionellen Bildungsformen nicht ersetzen können. Es ist jedoch als eine sinnvolle Unterstützung in den sich zunehmend dynamisierenden Lernprozessen zu sehen. Durch Kombination verschiedener medialer Vermittlungsformen (Video, Chat, Wissenstest, Gaming, virtuelle Hörsäle und Klassenzimmer, etc.) kann Lernen optimiert werden. Insbesondere MitarbeiterInnen, die lieber Technik (Tablets, Computer, Mobile Phone, etc.) und das Internet nutzen als Bücher lesen, können durch eLearning viele Lerninhalte besser aufnehmen oder bereits bekannte Inhalte ergänzend und interaktiv erarbeiten. Zu weiteren Vorteilen des eLearning gehören zweifellos die wirtschaftlichen Aspekte. Die Lernenden sind räumlich und zeitlich unabhängig. Die Vermittlung von Lernstoffen kann also unabhängig von der persönlichen Anwesenheit geschehen, was gerade in virtuellen Organisationen seit Jahren praktiziert wird. Dank PC und Internet ist die Verteilung größerer Informationsaspekte machbar. Gerade diese ökonomischen Vorteile sind nicht zu unterschätzen. Denn „lebenslanges Lernen" (life-long Learning) bedeutet meistens berufsbegleitendes Lernen, und da ist die Flexibilität hinsichtlich Ort und Zeit besonders wichtig.

 

Besonders Unternehmen mit großen Anteilen an Human Ressource in der Leistungserbringung (z.B. Contact Center, Call Center) profitieren vom eLearning. So können beispielweise in volumenschwachen Zeiten die dann vorhandenen Leerkapazitäten für die Aus- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen genutzt werden. Oder Organisationen, die Telearbeit bzw. work@home einsetzen, können so Wissen vermitteln, ohne dass der Telearbeiter zwingend in die betriebliche Arbeitsstätte fahren muss. Auch kann der Einsatz von Blended Learning (die Verknüpfung von Präsenzschulungen und eLearning) die Aufwendungen für alle Beteiligten erheblich reduzieren. Schulungsdauer und -kosten reduzieren sich im besten Fall. Die Knappheit von Trainingsressourcen (TrainerInnen) und -kapazitäten (Schulungsräume) gerade in Wachstumsszenarien kann somit ebenfalls abgemildert werden.

 

Heute ist der Treiber im eLearning meistens noch die Technologie. Sie bestimmt die Präsentation der Lerninhalte und folgt somit nicht zwingend den wissensvermittelnden Anforderungen. Modernes eLearning erlaubt jedoch flexible und adaptive Strukturen, die mit einem gewissen Human Touch auf die Lernenden eingehen. virtcom besitzt aus der eigenen betrieblichen Notwendigkeit heraus die Methoden- und Systemkompetenz, um standardisiert Content für eLearning-Bausteine methodisch didaktisch zu erstellen, über eine technologische Plattform, losgelöst von Raum und Zeit verfügbar zu machen sowie über Wissenstests erzeugte Ergebnisse zu analysieren und daraus ableitend vorhandene Wissensbausteine mit neuen Elementen individuell und thematisch anzureichern.

In der Rubrik Lessons Learned haben wir weitere Erfahrungen und wichtige Informationen für Sie zur Verfügung gestellt.